Kinder brauchen Grenzen- und Jungen ganz besonders
Viele Eltern bemühen sich heute, ein Erziehungsverhalten zu vermeiden, das die Kinder in ihrer Selbstbestimmung und freien Entfaltung behindert: Der Wunsch, Kinder mit Argumenten, Bitten und Nachgiebigkeit zu erziehen ist weit verbreitet. Der eher "weibliche" Erziehungsstil, der auf das kindliche Einfühlungsvermögen und Harmoniebedürfnis zu baut ("...dann ist die Mama ganz traurig." "Tue der Mama doch den Gefallen..."), erweist sich jedoch als unrealistisch und insbesondere bei Jungen versagt dieser Stil schnell. Nun geraten oft die eigenen Bedürfnisse unter die Räder, Unzufriedenheit, häufige Konflikte und der Rückfall in autoritäre Verhaltensweisen sind die Folge.
In diesem Vortrag werden die positiven Folgen der Konsequenzen, aber auch die möglichen Fallstricke und Missverständnisse thematisiert, um ohne "autoritäre" Strafen Kinder zu lenken, ihnen Orientierung, Sicherheit und ein angemessenes Verantwortungsgefühl geben zu können.
Liebe allein genügt nicht
Klarheit, Grenzen, Konsequenzen
Eltern bemühen sich heute, ein auf „Befehl und Gehorsam“ basierendes Erziehungsverhalten zu vermeiden, das die Kinder in ihrer Selbstbestimmung und Persönlichkeitsentwicklung behindert. Der pädagogische Anspruch, mit Kindern „zu verhandeln“, das Bemühen, sie durch Nachgiebigkeit, Bitten und Diskussionen zu gewinnen, erweist sich jedoch als unrealistisch. Nun kommen die eigenen Bedürfnisse zu kurz, nervenaufreibende Machtkämpfe, Wutausbrüche und „Dauerdiskussionen“ sind die Folge.
In diesem Vortrag lernen Eltern Verhaltensweisen und Grundeinstellungen kennen, die Möglichkeiten bieten, Kinder zu leiten und zu begleiten, sie in ihrer Selbstverantwortung zu stärken und ihnen Sicherheit und Orientierung zu geben.
Fordern statt verwöhnen
Suchtvorbeugung in der Familie
Liebevolle Eltern wollen für ihre Kinder das Beste. Kinder leben heute in einer Gesellschaft auf, in der schnelle Wunscherfüllung, permanenter Genuss und Lust ohne Anstrengung als Lebensmaxime verkündet wird. Kinder wünschen und fordern in einer solchen Lebenswelt pausenlos und Eltern wünschen sich glückliche Kinder. Diese Rahmenbedingungen führen schleichend zu einem stark verwöhnenden Erziehungsverhalten, das sich bei den Kindern problematisch auswirkt. Sie zeigen Langeweile und Passivität, Aggressivität und Lustlosigkeit, sie fordern immer mehr und sind immer schwerer zufrieden zu stellen. Ob es ums Essen, Spielen, Fernsehen oder Kleidung geht, überall werden die Folgen dieser Verwöhnung spürbar. Sie ist der Nährboden für Suchtverhalten im Erwachsenenalter.
In diesem Vortrag werden Möglichkeiten erörtert, wie Eltern als Vorbild und mit einem suchtvorbeugenden Erziehungsverhalten diesen Gefahren entgegenwirken können.
Faszination Bildschirm
Kindheit im Zeitalter elektronischer Medien
Fernsehen, X-Box, Computer und Play-Station sind aus dem Leben der Kinder nicht mehr wegzudenken und nehmen einen immer größeren Raum ein. Folgende Fragestellungen werden behandelt:
Welche Wirkungen haben diese Medien auf die Entwicklung der Kinder unter emotionalen, sozialen, kognitiven und sprachlichen Aspekten?
Welches Maß ist sinnvoll und woran sind negative Auswirkungen eines zu großen Medieneinflusses zu erkennen?
Welche Erziehungshaltung hilft, den Zugriff auf die elektronischen Medien sinnvoll zu begrenzen?
Wie werden Eltern ein „Dreamteam“?
Konflikte zwischen Eltern lösen
„Frauen sind anders, Männer auch“. In Fragen der Kindererziehung denken und handeln sie ebenfalls oft unterschiedlich. Darüber hinaus bestimmen die verschiedenen Rollen in der Familie die Beziehungen von Vater und Mutter zu den Kindern. Zahlreiche Konflikte und Erziehungsschwierigkeiten in der Familie hängen mit diesen unterschiedlichen Auffassungen, Positionen und Erziehungsstilen der Eltern zusammen.
In diesem Vortrag wird die Bedeutung der elterlichen Kooperation thematisiert. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, mit Unterschieden umzugehen, Gemeinsamkeiten zu entwickeln und als Elternteam effektiv zu sein.
Kinder brauchen Väter
Die Bedeutung der Väter für die Entwicklung von Jungen und Mädchen
Die Kindererziehung liegt in den Händen der Frauen. In Familie, Kindergarten und Grundschule spielen männliche Bezugspersonen kaum eine Rolle. Die Bedeutung der Väter und Männer für die kindliche Entwicklung wird jedoch zunehmend erkannt. Eine stabile Vater-Kind-Beziehung stärkt das Selbstwertgefühl des Kindes, fördert die Leistungsbereitschaft und wirkt sich auf die Geschlechtsrollenentwicklung von Mädchen und Jungen positiv aus. Der ergänzende "männliche" Erziehungsstil ist eher fordernd, risikofreudig und an Regeln und Konsequenzen orientiert, der „weibliche“ Stil ist eher behütend, umsichtig und beziehungsorientiert.
In diesem Vortrag werden die Rolle des Vaters in der Familie, seine Bedeutung als Bezugsperson in der Kindererziehung sowie die unterschiedlichen Wirkungen auf die Entwicklung von Jungen und Mädchen thematisiert.
Kinder in der Pubertät
Loslassen und Halt geben
Viele Eltern erleben die Pubertät ihrer Kinder als mühsame oder schwierige Zeit. Was verändert sich beim Kind mit dem Eintritt in die "Pubertät"? Wie viel Verantwortung kann den Kindern und Jugendlichen übertragen werden? Wie sollte mit dem Thema "Schule" umgegangen werden? Welche Regeln des Zusammenlebens sind sinnvoll? Wie können Konflikte „entschärft“ werden? In diesem Seminar werden geeignete "Familienregeln" und Konfliktlösungsmöglichkeiten vermittelt.
Erziehen mit Humor – Zuversicht und Gelassenheit gewinnen
Vertrauen, Zuversicht und Gelassenheit sind drei wichtige Grundpfeiler in der Eltern-Kind-Beziehung. Was benötigen Eltern, um diese Grundhaltungen einnehmen zu können? Humor. Ohne Humor keine Zuversicht, ohne Zuversicht kein Gelassenheit und ohne Gelassenheit können wir Eltern keine Souveränität entwickeln. Oder um mit Charles Dickens zu sprechen: "Gibt es eine bessere Form mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?"
In diesem Vortrag wird gezeigt, wie mit humorvollen „Interventionen“ Machtkämpfe mit Kindern vermieden werden können und Eltern mehr Harmonie und Gelassenheit in der Familie erreichen.